Terrasse renovieren am eigenen Haus – so wird es ein Kinderspiel

Terrasse renovieren – so wird es ein Kinderspiel

März 25, 2021 Von admin 0

Jeder, der die Möglichkeit dazu hat, nützt gerne seine Terrasse in vollen Zügen und am besten so oft wie nur möglich. Wir haben in diesem Beitrag mal alles zusammengefasst, was Sie bei der Terrasse renovieren beachten sollten. 

Terrasse renovieren – so wird es ein Kinderspiel

Eine Terrasse renovieren kann nach längerer Verwendung des Balkons oder der Gartenterrasse nötig werden. Die Terrasse wird durch Umwelteinflüsse mit der Zeit in Mitleidenschaft gezogen.
Nach langer Verwendung können Terrassen daher sanierungsbedürftig werden, egal ob sie aus Beton, Holz, Stein oder Fliesen bestehen. Es entstehen Schäden durch Witterung, pflanzlichen Ablagerungen, Schimmel und Abnutzung. Wenn sie ihre Terrasse renovieren möchten, kommt es darauf an, ob sie sie nur reinigen möchten und alle Spuren des Winters beseitigen möchten oder ob sie neuen Belag verlegen möchten und die Dämmung erneuern möchten.

Terrasse reinigen

Terrassen können mit Hochdruckreinigern gereinigt werden, bei denen Wasser mit hohem Druck pflanzliche Ablagerungen entfernt. Wenn diese Methode unzureichend funktioniert, muss der Dreck entweder abgeflammt oder abgekratzt werden. In Baumärkten erhalte sie auch spezielle Reinigungsgeräte für Terrassen. Bei geringem Schimmelbefall reicht eine Reinigung, ansonsten muss die Terrasse saniert werden.

Terrasse renovieren

Beim Terrasse renovieren der Terrasse am Haus muss der alte Belag entfernt werden, die Terrasse thermisch vom Haus entkoppelt werden und neuer Belag verlegt werden. Zunächst müssen sie den Belag der Terrasse entfernt, also die Fliesen, Steinplatten oder andere Böden der Terrasse. Danach bringen sie die Wärmedämmung auf den neuesten Stand. Dafür eignen sich spezielle Schaumarten, die fest werden, oder feste Platten. Beispielsweise empfehlen sich hier spezielle Styrodur-Platten, die hohen Belastungen standhalten, wie etwa XPS Platten. XPS sind sehr solide Dämmplatten, die hohem Druck standhalten und sich damit ideal für Terrassen eignen. Neben ihrer Tragekraft ist auch die Isolation mit XPS Platten sehr gut.

Außerdem sind diese Platten widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit, Mikroorganismen, Frost und Hitze. Wenn bei den XPS Platten oder dem Dämmstoff ihrer Wahl irgendwelche Hohlräume oder Fügen auftreten, müssen diese abgedichtet werden, damit nichts zwischen den Dämmplatten durchkommen kann. Hierfür eignen sich bestimmte Stoffe, die in Baumärkten verkauft werden wie z.B. Ceresit. Sie müssen sich über die verfügbaren Stoffe jedoch selbst informieren, da die Auswahl riesig ist und nicht jeder Stoff zu jedem Dämmmaterial passt. XPS ist nämlich nicht der einzige Dämmstoff für Terrassen, es gibt auch viele andere Dämmstoffe dafür.

Nachdem die Wärmedämmung erneuert wurde, kann der Boden wieder verlegt werden. Davor muss der Boden jedoch verputzt und für den Belag (Steine, Fließen oder einen Belag ihrer Wahl) der Terrasse aufbereitet werden. Am besten verlegen sie den Belag nun mit einem leichten Neigungswinkel, der vom Haus fort führt. Dadurch kann Wasser abfließen und die Terrasse wird besser gereinigt, wenn es regnet oder wenn sie sie mit Wasser reinigen. Ein Rohr, welches einen Abfluss nach Unten gewehrt ist auch wichtig, damit noch besserer Abfluss gewehrt wird, wenn es heftig regnet. So ein Rohr empfiehlt sich für Terrassen, die über der ersten Etage liegen. Ebenerdige Terrassen können einen leichten Neigungswinkel und eine Überdachung haben.

Wenn sie ihre Dach- oder Vorbauterrasse mit richtigem Dämmmaterial versehen haben, die Fugen abgedichtet haben und sie einen leichten Neigungswinkel aufweist, ist sie thermisch vom Haus entkoppelt. Sie wird jetzt auch nicht mehr so anfällig sein und vor allem die Temperatur im Innenraum des Hauses viel weniger beeinflussen.

Wenn ihre Terrasse wieder in Topform ist, können sie sie verschönern und gemütlicher machen, beispielsweise mit einem Terrassenfeuer. Eine riesige Auswahl an Terrassenfeuer bietet Telestore. Sie finden hier auch viele weitere Angebote für Haus und Garten.

Die Terrassenüberdachung

Ohne passende Überdachung ist das aber nur an wenigen Tagen im Jahr möglich. Mit kann sie auch im Herbst und im Frühjahr intensiv genutzt werden, wenn es die Außentemperaturen eigentlich noch nicht zulassen würden.

Der Vorteil einer Überdachung ist, dass durch diese die Wärme, die vom Haus aus geht, zurück gehalten wird. Weiters werden auch die Möbel vor Regen geschützt. Eine kostengünstige Variante ist ein Sonnensegel. Dieses ist leicht zu befestigen und schnell wieder entfernt. Gleiches gilt für Markisen und Klemmmarkisen, als flexible Alternative. Wer handwerklich etwas mehr gefordert werden will baut eine Terrassenüberdachung aus Holz oder Aluminium, diese können dann mit Glas eingedeckt werden um für genügend Licht zu sorgen.

An kühlen Tagen wird die angesammelte Wärme als sehr angenehm empfunden, an sehr heißen Tagen schützt die Überdachung vor der Sonne. Die Reinigung der Glasflächen oder Sonnensegel gestaltet sich unter Umständen nicht sehr einfach.

Ein hängender Garten für die Terrasse

Wohnt man in der Stadt und hat dadurch nur wenig Platz für einen eigenen Garten, so kann man sich mit einem hängenden Garten für die Terrasse Abhilfe schaffen und trotz des geringen Platzangebotes Gemüse und Co. anpflanzen.

Dafür braucht man lediglich mitteldichte Faserplatten, Acrylglas, Holzschrauben, Lack, Aufhänger und den passenden Werkzeugkoffer. Zu Beginn werden mit einer Bohrmaschine die Aufhänger in der Rückwand angebracht. Dabei sollte man jedoch Acht geben, nicht zu tief zu bohren.

Als nächstes werden die Blendennuten in den Boden gefräst. Dies funktioniert am besten mit einer Hobelbank, da man sich dadurch das nervige Einspannen erspart. Im nächsten Schritt werden die einzelnen Regalteile miteinander verbunden. Dabei sollte man sich schon im Vorhinein Gedanken machen, welches Fach wie hoch sein soll.

Im nächsten Schritt werden die Acrylglasblenden zugeschnitten, geschliffen und an der Vorderseite der Regalteile montiert.

Im Anschluss daran beginnt die Abschlusspflege. Die Oberfläche wird dabei sanft abgeschliffen, damit man diese problemlos lackieren und dadurch wetterfest machen kann.
Als letzten Schritt wird das fertige Regal auf der Terrasse aufgestellt und man kann mit dem Anbauen beginnen.

Bunte Windlichter zaubern Stimmung auf die Terrasse

Um die eigene Terrasse während der lauen Sommerabende in ein besonderes Licht zu rücken, kann man auf die Dienste von bunten Windlichtern zurückgreifen, da diese schnell gebastelt und wunderschön anzusehen sind.

Dazu braucht man lediglich Gläser, verschiedene Glasfarben und einen Aludraht in Gold. Zuerst werden verschiedene Farben auf dem Glas aufgetragen und im Anschluss daran wendet man dieses in verschiedene Richtungen, um so unterschiedliche Farbverläufe und somit unterschiedliche Farbkombinationen zu erzeugen. Bei den Farben ist ganz nach dem Motto “ausprobieren was gefällt” alles erlaubt.

Nach dem Trocknen verziert man das Glas mit dem goldenen Aludraht indem man verschiedene Formen zurecht biegt. Diese sollen das Glas regelrecht umschlingen und für einen klassischen „Touch“ sorgen.

Zu guter Letzt befestigt man ein Teelicht an einem weiteren Stück Aludraht und gibt dieses in die Mitte des Glases. Und voila, schon ist das bunte Windlicht fertig und man kann damit die eigene Terrasse etwas aufpeppen.

Windlichter sind auch ein nettes Geschenk, das man bei der nächsten Partyeinladung verschenken kann. Jedoch gibt es speziell für das Heim, Garten & Co. besondere Geschenke, die gerne benutzt werden und nicht irgendwo verstauben. Mehr Geschenkideen findet man im World Wide Web. So kann man das passende Präsent zum Geburtstag, zur Hochzeitsfeier oder anderes kaufen.

Mit Bambusstäben Rankgitter für Terrasse renovieren

Bambusstäbe sind für den Bau von Rankgittern für die Terrasse sowie den Balkon prädestiniert. Es gibt sie in unterschiedlichen Dicken sowie Längen und bei Bedarf lassen sie sich auf die gewünschten Maße zurechtsägen. Wie der Zusammenbau zu einer Rankgitterkonstruktion einfach sowie schnell erfolgen kann, wird im Folgenden aufgezeigt.

Schritt 1: Vorbereitung für die Konstruktion des Rankgitters

Im ersten Schritt werden alle notwendigen Utensilien für den Bau des Rankgitters zusammengesucht:
• Bambusstäbe
• Handsäge
• Zollstock
• Bleistift
• Tonkinklammern

Im Anschluss werden die Bambusstäbe auf die gewünschte Größe verkürzt, sofern dies notwendig ist. Dafür erweisen sich der Zollstock, die Handsäge und der Bleistift als sehr hilfreich. 

Schritt 2: Das Zusammenbinden der Bambusstäbe

Die Bambusstäbe werden in Form eines Gitters aufeinandergelegt. Danach werden die Tonkinklammern eingesetzt, um die einzelnen Stangen miteinander zu verbinden. Die Anbringung erfolgt an den 90° Kreuzverbindungen und sorgt für etliche Jahre für die notwendige Stabilität. Wer aus Platzgründen das Gitter nicht vorab aufeinanderlegen kann, der kann auch zu Beginn alle vertikalen Stäbe am Balkongitter befestigen. Im Anschluss folgen die horizontalen Bambusstäbe.

Schritt 3: Die Befestigung der Rankhilfe

Zuletzt wird das Rankgitter aus Bambusstäben mit Tonkinklammern an das Balkongitter befestigt. Sollte anstelle eines Balkongitters eine Wand vorhanden sein, kann zu Kabelschellen und kleinen Dübeln gegriffen werden. Jetzt ist die Rankhilfe fest und kann mit Kletterpflanzen, Kletterrosen oder Kulturpflanzen wie Tomaten oder Bohnen begrünt werden. Sollte die Pflanze immer größer werden, kann das Rankgitter einfach sowie schnell vergrößert werden. Die letzte Querstrebe sollte aus diesem Grund nicht zu tief gesetzt werden.

Terrasse renovieren – Sind die Bambusstäbe witterungsfest?

Ein großer Vorteil von Bambus ist, dass er witterungsfest ist. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sich an ihm keine Verwitterungsspuren zeigen können. Damit das exotische Holz über einen langen Zeitraum wie neu aussieht, kann es mit einem Schutzlack bestrichen werden. Im Unterschied zu vielen anderen Holzarten kann allerdings auf einen Voranstrich verzichtet werden. Wenn die Bambusstäbe sehr glatt sind, kann jedoch das Auftragen eines Haftgrundes.